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Haartransplantation Geschichte

Volles Haar, jugendliches Aussehen und Gesundheit nehmen wir für selbstverständlich – bis zu dem Zeitpunkt, an dem das Haar schütter wird, sich die ersten Falten zeigen und uns gesundheitliche Beschwerden plagen. Mit einer Haartransplantation wird es heutzutage immer leichter, die Haarpracht wiederherstellen.

Anfänge der Haartransplantation

Haartransplantationen sind nicht erst seit Kurzem möglich, die Anfänge reichen zurück bis in die 1930er Jahre.

Schon Generationen vor uns litten an Haarausfall und hatten den Wunsch nach vollem Haar.  Diesem Wunsch nahm sich die Medizin das erste Mal im frühen 20 Jh. an. Die Ursprünge der Haartransplantation liegen in Japan.

Die Ärzte Okuda und Tamura legten in den frühen 1930er Jahren den Grundstein für die heutige Haarverpflanzung. Okuda transplantierte ganze haartragende Hautinseln aus dem Spenderbereich an die gewünschten kahlen Kopfstellen des Patienten. Tamura hingegen zergliederte den gewonnenen Hautstreifen aus dem Spenderbereich und setzte die kleinen Hautstücke in den Empfängerbereich ein. Somit war Tamura der Pionier für die FUT Methode („Follicular Unit Transplantation“), die auch als Streifenmethode bekannt ist.

Jedoch praktizierten die japanischen Ärzte die Haartransplantation damals ausschließlich an Brandopfern und nicht an Patienten mit androgenetischem Haarausfall. Schönheitsoperationen standen damals – insbesondere für Männer – noch nicht im Fokus.

Wichtige Meilensteine

Im Jahr 1952 übernahm der amerikanische Chirurg  Dr. Orentreich die Methode seines japanischen Kollegen Okuda und führte zum ersten Mal eine Haartransplantation an einem Patienten mit androgenetischem Haarausfall durch. Dr. Orentreich fand auch heraus, dass die gewonnenen Haare aus dem Spenderbereich auch nach der Transplantation ihre DHT-Unempfindlichkeit beibehalten.

Zwar fielen die verpflanzten Haarfollikel nicht wieder aus, jedoch sahen die erzielten Ergebnisse oft sehr unnatürlich aus, da die Hautinseln zwischen 3,5 – 4 mm groß waren.

Seit damals haben sich die Methoden kontinuierlich verbessert und die transplantierten Hautinseln sind immer kleiner geworden. Auch die Berücksichtigung der Anatomie des Haares durch Dr. Headington war ein wichtiger Schritt hin zur Haartransplantation mit einer natürlich aussehenden Haarpracht.

Ein weiterer Meilenstein gelang 1988 dem japanischem Arzt Masumi Inaba, der erstmals Haarfollikel mit einer Hohlnadel (1 mm Durchmesser) entnahm. Diese Methode ist heute als minimalinvasives FUE Verfahren („Follicular Unit Extraction“) bekannt.

Haartransplantation Heute

Heute werden mit Haartransplantationen sehr gute, natürlich aussehende Resultate erzielt. Mittlerweile unterziehen sich daher knapp 500.000 Menschen jährlich einer Haartransplantation. Christian Lindner oder Jürgen Klopp sind zwei prominente Beispiele für erfolgreiche Haartransplantationen.

Beim erblich bedingten Haarausfall (androgenetische Alopezie) bekommen die Betroffenen üblicherweise keine vollständige Glatze, sondern Geheimratsecken oder einen Haarkranz. Somit bleiben insbesondere Haare am Hinterkopf bestehen.

Das liegt daran, dass die Haarwurzeln am Hinterkopf weniger sensibel auf das männliche Geschlechtshormon Testesteron reagieren. Diese Eigenschaft verlieren die Hinterkopf-Haare auch bei Verpflanzung an lichte oder kahle Stellen nicht. Daher ist der Hinterkopf für die Entnahme von Haarwurzeln besonders gut geeignet.

Wo ist die Haartransplantation möglich?

Es gibt viele Anbieter für Haartransplantationen mit unterschiedlichsten Preisen. Verschaffen Sie sich daher jetzt einen Überblick über das Angebot und vergleichen Sie Ärzte und Kliniken anhand von Erfahrungen echter Patienten, Kosten und Behandlungsmethoden:

 

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Quellen

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